Aktualisiert (12. Januar): PEGIDA entschlossen entgegentreten!

Update zum 12. Januar 2015:

Auch am Montag, den 12. Januar 2015, sind in Dresden #NOPEGIDA Veranstaltungen angemeldet. Die Treffpunkte (Rot und Pink) findet Ihr in der nachfolgenden Karte:

Details zu den Aufrufen findet Ihr auf der Seite von Dresden Nazifrei und der Facebook-Veranstaltungsseite von Dresden für alle.

Aufruf des Bündnisses Dresden für alle
Aufruf des Bündnisses Dresden für alle
Seit Wochen geht in Dresden immer Montags eine Gruppe aus vorgeblich besorgten – in Wirklichkeit jedoch: vorurteilsbeladenen – Bürger*innen, Neonazis und AfD’lern auf die Straße, um gegen eine vermeintliche »Islamisierung des Abendlandes« zu demonstrieren. Dass diese »patriotischen Europäer« nahzu ausschließlich mit Deutschlandfahnen durch eine Stadt mit sehr geringem Anteil ausländischer Einwohner*innen zieht, ist nur ein Beleg dafür, dass PEGIDA vor allem auf den ersten Blick harmlos wirken soll. Dieses Bündnis ist jedoch alles andere als harmlos: Wer sich mit den Thesen dieser Bewegung auseinandersetzt, erkennt schnell, dass es sich schlicht um nationalistisch geprägten Rassismus handelt.

Wir sprechen uns in unserem Gründungsprogramm klar gegen jede Form gruppenbezogener Fremdenfeindlichkeit aus. Wir lehnen PEGIDA und ähnliche Initiativen ab und stellen uns ihnen entgegen, wie in diesem Antrag für das Grundsatzprogramm deutlich gemacht wird.

Als Partei möchten wir Menschen Mitarbeit und Abstimmungen ermöglichen, ohne das dafür ein Vor-Ort-Treffen stattfinden muss — PEGIDA müssen wir alle jedoch entschieden und vor Ort entgegen treten!

Am Montag, den 5. Januar 2015, um 20 Uhr wird in Dresden am Postplatz zum »Neujahrsputz« aufgerufen. Schnappt Euch Besen und Warnweste und …

… auf nach Dresden!

Dresden ist nah: Es ist keine 30 Kilometer von der Brandenburgischen Landesgrenze entfernt. 1½ Stunden mit dem Auto sind es von Berlin oder Potsdam bis zum Treffpunkt der Gegendemonstrant*innen. Bildet Fahrgemeinschaften! Animiert Euer Umfeld zum Protest in Dresden! Student*innen an Hochschulen des Landes Brandenburg können den Regionalverkehr des VBB nutzen, um ohne zusätzliche Kosten bis vor die Tore der sächsischen Landeshauptstadt zu gelangen.

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