Protestaufruf: Nazi-Demo am 9. März in Potsdam verhindern!

Am 8. März AKTUALISIERTER ARTIKEL!

Am 9. März ab 18:30 möchte Pogida am Hauptbahnhof demonstrieren. Angeblich sind auch Anhänger der Leipziger und Dresdener *ida-Bewegungen aufgerufen, sich zu beteiligen. Ein ähnlicher Aufruf hat aber in Leipzig am 7. März auch schon nicht funktioniert.

Wir rufen alle Potsdamer*innen, Brandenburger*innen und Berliner*innen zum Protest auf. Wir sehen in friedlichen Straßenblockaden eine legitime Form des zivilen Ungehorsams. Die Polizei zeichnet sich bisher durch weiträumige Absperrung von Gegendemonstrationen und dem Aufgebot allerlei schweren Geräts aus. Unsere ausführliche Meinung dazu findet ihr in diesem Artikel.

Es gibt ein Demonstrationsrecht. Aber es gibt kein Recht auf die Verbreitung menschenverachtenden und rassistischen Gedankenguts.

Die Gegendemonstrationen und Kundegebungen starten ab 17:00 Uhr an verschiedenen Stellen. (Details auf nopogida.de).

Folgende Karte zeigt die Orte an denen Demonstrationen und Kundgebungen durchgeführt werden:

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Rückblick:

Am 11. und 20. Januar wollten Nazis, Hooligans und “Besorgte”, zusammengekarrt aus aus dem kompletten Land Brandenburg und Berlin, durch Potsdam ziehen und ihr rassistisches Gedankengut verbreiten. Sie haben es nicht geschafft.

Am Mittwoch, 27. Januar unternahm Pogida einen dritten Demonstrations-Versuch (Damalige Ankündigung in diesem PNN-Artikel).

Am Mittwoch, 3. Februar suchten die ~100 Pogida-Nasen das Wohngebiet Schlaatz und am 10. Februar Drewitz heim. Ihnen stellte sich die mehr als ~10-fache Anzahl Gegendemonstranten in den Weg.

Am 17. Februar, versuchte Pogida durch Babelsberg zu ziehen und wurden erfolgreich blockiert.

Am 24. Februar hielten nur noch 50 Nazi-Nasen eine Kundgebung im Stadtteil Bornstedter-Feld in Potsdam ab. Ihr Versuch die Kirschallee entlang zu demonstrieren scheiterte an einer Blockade.

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