Jan Schrecker (Foto: Glitzerkollektiv.de)

Von Jan Schrecker
(Foto: Glitzerkollektiv.de)

Das Glitzerkollektiv ist

  • die erste Bundespartei mit ständigem Online-Parteitag (ständige Online-Mitgliederversammlung);
  • die erste Bundespartei, die politische Arbeitsteilung mit dem Werkzeug der Fließenden Demokratie (Liquid Democracy) in verbindlicher Beschlussfassung umsetzt;
  • die erste Bundespartei, deren Mitglieder politische Verantwortung durch die umfassende Verwirklichung des Publizitätsgrundsatzes übernehmen: Mit dem Gesicht zu allen Menschen, in deren Namen wir handeln; und
  • die erste Bundespartei, die über mehrjährige, dauernde Praxis mit verbindlichem, innerparteilichem eVoting verfügt.

Mit unserer Erfahrung aus der Praxis wirken wir mit an der Gestaltung eines demokratischen Staats- und Gemeinwesens, das allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Wir wollen mit unseren demokratischen Verfahren und politischen Zielen Vorbild sein für andere Parteien und Organisationen.

Unsere Erfahrung teilen wir mit allen, die am Aufbau eines demokratischen, solidarischen und emanzipatorischen Gemeinwesens mittun – auch über die Grenzen politischer Organisationen hinweg, ungeachtet dessen, ob wir mit ihnen in einem allgemeinen politischen Wettbewerb stehen.

Im politischen Spektrum stehen wir zwischen Linkspartei und Piratenpartei: Linksprogressiv, pro-europäisch, post-peak-labour.

Am Sonntag, den 5. März 2017, stellen wir uns und das Modell unseres ständigen Online-Parteitages mit einer Informationsveranstaltung in Nürnberg vor.

Wir betrachten Erfahrungen und Hintergrund ständig und allgemein öffentlicher Online-Mitgliederversammlungen und im besonderen Online-Parteitage:

  • Wie verändert ein rund um die Uhr tagender Online-Parteitag die Arbeits- und Organisationskultur einer politischen Partei?
  • In welchem Verhältnis stehen deliberative Demokratie und ein Online-Parteitag?
  • Lohnt sich, Mut, Neugier und Risikobereitschaft in eine Partei-Neugründung und einen Online-Parteitag zu investieren?
  • Erfüllt sich die Hoffnung auf größere Teilhabe-Gerechtigkeit durch Online-Abstimmungen?
  • Warum braucht ein Online-Parteitag eine Didaktik der Abstimmungsverfahren?
  • Wie geht die öffentliche Verwaltung mit einem Online-Parteitag um und wie versucht sie, ihn gegen seine Teilnehmer*innen in Stellung zu bringen?
  • Wie bauen wir Barrieren für diejenigen ab, denen die Publizität eines öffentlichen Online-Abstimmungsverfahrens Angst macht?
  • Wo endet die Lobby und wo beginnt die Online-Mitgliederversammlung?
  • Wie verändert sich das Verhältnis von Mitgliederversammlung und Vorstand?
  • Welche Perspektiven bietet die Kopplung mehrerer Abstimmungssysteme, wenn eine Partei mit Online-Parteitag Mitglied wird in einem Verein mit Online-Mitgliederversammlung?
  • Welche Unterschiede gibt es zu Online-Mitgliederversammlungen bei Vereinen, Genossenschaften und Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit?
  • Ist ein allgemein öffentlicher Online-Parteitag eine »Gesinnungsdatenbank«?
  • Dürfen die das? Oder grollt die zuständige Aufsichtsstelle für den Datenschutz?
  • Und: Ist das »Netzpolitik«? Oder kann das weg?

Schießlich stellen wir den Stand der Arbeit an der geplanten umfassenden Erweiterung unseres Grundsatzprogramms, wesentliche Motive aus dessen Inhalt und Ähnlichkeiten und Unterschiede zu anderen Parteien vor.

Wir freuen uns auf Euch!

  • Sonntag, 5. März 2017, 16 Uhr
    Kulturhaus Villa Leon, Kleiner Saal
    S+U Bhf Rothenburger Straße
    Philipp-Koerber-Weg 1, 90439 Nürnberg
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