Wir wollen, dass kein Mensch aufgrund einer tatsächlichen oder unterstellten Eigenschaft oder Zugehörigkeit zu einer Gruppe diskriminiert wird. In der praktischen Parteiarbeit liegt der Fokus vorerst auf Fragen der Geschlechtergerechtigkeit. Ein Diversitätskonzept wird erarbeitet.

Geschlechterquote bei Wahlen

Wenn zu einer Wahl mehr als zwei Kandidierende antreten, findet eine geschlechterquotierte Wahlhandlung statt. Dazu ordnen sich die Kandidierenden vor der Wahl selbst in freier Entscheidung einem von zwei Kandidierenden-Feldern zu, die mit den Begriffen »Frauen« und »Männer« benannt sind. Mit der Schulze-Methode wird gem. § 9 der Wahlordnung eine Reihenfolge unter allen Kandidierenden hergestellt. Die beiden Felder werden nach dem Reißverschluss-Verfahren miteinander zu einer gemeinsamen Ergebnis-Reihenfolge verschränkt. Beschluss zur Geschlechterquotierung.

Vielfalt in Diskussionsrunden

Diskussionsrunden, die ausschließlich mit Männern besetzt sind (»All-Male-Panels«), möchten wir als Partei vermeiden. Unser Vorstand nimmt an solchen Runden nicht teil und veranstaltet sie auch nicht. Die Mitglieder unserer Partei sind gehalten, ebenso zu verfahren.

Geschlechtergerechte Sprache

Wir suchen für unsere Veröffentlichungen nach geschlechtergerechtem Ausdruck. Dort, wo geschlechtergerechte Sprache komplexer Texte zu sehr verkompliziert (etwa in unseren Körperschaftsnormen), verwenden wir das generische Femininum.

Zum geplanten Diversitätskonzept siehe auch diesen Beschluss.